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"Warum Print nicht tot ist und Database Publishing in der Print-Produktion eine
zunehmende Rolle einnimmt"

Einführung: Wir zeigen auf, weshalb Printmedien in einer Welt, in der Verbraucher mit digitaler Überflutung konfrontiert sind, weiterhin innovative Wege für die Markenkommunikation darstellen - und wie Unternehmen Ihre Print-Publikationen mittels Database Publishing maximal effizient gestalten.

Spielen gedruckte Werbemittel im Marketing-Mix trotz der fortschreitenden Digitalisierung weiterhin eine wichtige Rolle? Ob Kataloge, Broschüren, Flyer oder Plakate – diverse Kennzahlen belegen, dass Print immer noch eine wirksame Methode in der Produktkommunikation ist:

„Prospekte und Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften sind besonders vertrauens- und glaubwürdig, da die dort gemachten Werbeversprechen auch eingehalten werden. 18 – 39-jährige Leser nehmen Print sogar stärker als vertrauenswürdig war, im Vergleich zu den 60 - bis 69-jährigen Lesern.“

Quelle: Grundlagenstudie „Touchpoint Decoder“, [m] Science, 2021

„In einer Umfrage von ECC geben Marketer an, dass 71,8 % der stationären Käufe und 66,9 % der Online-Käufe durch Print ausgelöst werden.“

Quelle: ECC „Einsatz und Bedeutung von Printmedien im Kommunikationsmix – Status quo und crossmediale Trends“

„Print-Mailings erzielen in der Neukundengewinnung einen durchschnittlichen Return on Advertising Spend (ROAS) von 250 %.“

Quelle: CMC Print-Mailing-Studie, 2021

„Über 40 % der Millenials geben an, dass sie mehr Produkte von einem Händler kaufen würden, wenn sie regelmäßig über einen Produktkatalog informiert würden.“

Quelle: Quad, „Millennials: An Emerging Consumer Powerhouse“

Welche Vorteile liefert Print gegenüber digitalem Content?

  • Printprodukte sind langlebig. Sie werden häufig für einen längeren Zeitraum aufbewahrt und bleiben dadurch länger im Gedächtnis, was für die Markenbildung sehr wichtig ist.
  •  Indem Print mehrere Sinne gleichzeitig anspricht, ist das Lernergebnis besser als bei digitalen Medien.
  • Printmedien werden von vielen Menschen nicht als störend empfunden, da sie i.d.R. ein bewusst zugelassener Kontakt sind.
  • Printmedien haben häufig eine höhere Glaubwürdigkeit, da sie emotionaler gestaltet sind. Entsprechend schenken Verbraucher Printmedien häufig mehr Aufmerksamkeit.
  • Printmedien werden gerne in der Informationsphase herangezogen und sind somit häufig zu Beginn einer Customer Journey vertreten. Print dient somit in vielen Fällen als Ausgangspunkt für crossmediales Marketing.

Print als Basis für Omnichannel-Marketing

Die aufgeführten Kennzahlen und Vorteile zeigen auf, dass Printmedien auch weiterhin ihre Berechtigung haben. Dennoch kommen sie nicht mehr ganz ohne digitale Instrumente aus. So nehmen vor allem QR- und AR-Codes, sowie auf Printkampagnen ausgerichtete Landingpages in der crossmedialen Verknüpfung der Kommunikations- und Vertriebskanäle eine wichtige Rolle ein. Diese digitalen Werkzeuge erweitern das Printprodukt. Deshalb ist es wichtig, dass die kreative Umsetzung nicht bei dem Printmedium aufhört, sondern im digitalen Kanal weitergeführt wird. Nur so können Unternehmen mit einer ganzheitlichen, cross-medialen Product Experience bei ihren Interessensgruppen punkten.

Bei vielen Händlern dient das Printmedium als Basis für ihre Omnichannel Marketingkampagnen. Die im Printmedium visualisierten Angebote und Rabatte werden mit anderen Kanälen, z.B. Onlineshops, Marktplätze, sowie Außenwerbung (TV, Radio, Plakate, etc.) synchronisiert und dort beworben. Um auf allen Kanälen mittels orchestrierter Kampagnen zu kommunizieren, bedarf es den Einsatz eines Product Information Management Systems (PIM). Ein PIM schafft die Grundlage, um auf zahlreichen Touchpoints Produktinformationen einheitlich zu verteilen.

Herausforderungen im Print-Produktionsprozess

Händler arbeiten bei der Gestaltung von Layouts typischerweise mit unterschiedlichen internen Abteilungen und externen Partnern und Agenturen zusammen, z.B. Lieferanten, Designer, Fotografen, Werbetexter, Redakteure, Projektleiter, etc.. Daraus ergeben sich häufig folgende Herausforderungen im Produktionsprozess:

  • Sämtliche Produktdaten sind über mehrere Dateien und Systeme verstreut und liegen in unterschiedlichen Formaten vor
  • Ineffizienzen durch manuelle, fehleranfällige Workflows

Um Daten für den Print-Produktionsprozess optimal vorzubereiten, sollten die verwendeten Daten medienneutral in einer einheitlichen Datenquelle erfasst werden. An dieser Stelle greift PIM erneut ein. Es macht Produktinformationen für die unterschiedlichen Akteure entlang der Wertschöpfungskette zugänglich. Produktedaten werden zentralisiert und standarisiert:

  • Produktinformationen: Produktnamen, Maße, Produktspezifikationen,
    Produktbeschreibungen, Preise, Verpackungsinformationen, Relationen zwischen Produkten, technische Angaben und weitere produktbezogene Informationen
  • Digital Assets: Produktbilder, Banner, Hintergrundbilder, Zertifikate, Labels

Im gleichen Zuge werden die strukturierten Daten aus dem PIM-System über ein Plugin wie InBetween automatisch in Layout- und Satzprogramme bzw. Publishing-Lösungen wie InDesign übernommen. Durch diese Database Publishing Technologie werden die oben aufgeführten Produktinhalte automatisch in das Layoutprogramm übertragen und platziert. Layouts für Kataloge, Broschüren, Preislisten, Flyer, etc. werden mit den Inhalten automatisch befüllt und können schneller in den Druck gehen. Die Besonderheit an Database Publishing ist, dass neue Publikationen nach dem
gleichen Muster immer wieder zu erstellen sind. Produktinformationen werden aktualisiert, neue Produkte aufgenommen und alte Produkte aussortiert. Database Publishing löst die Herausforderungen eines langsamen und ineffizienten Printkanals, indem es den Publikationsprozess mittels PIM teil- oder sogar vollautomatisiert. Indem Variationen und Variablen dynamisch erstellt werden, lassen sich Sprachen, Währungen, Maßeinheiten, Preise und Sortimente in den Print-Publikationen komfortabel verwalten. Dies ist vor allem ein großer Vorteil bei großen Publikationen, die vor allem im B2B in den Branchen Elektronik, SHK, Maschinenbau und Technik jährlich anstehen. Aber auch bei kleineren Publikationen, die dafür regelmäßig anstehen (Einzelhandel), spart Database Publishing enorm viel Zeit im Produktionsprozess.

Vorteile von Database Publishing und PIM

  • Schnellere Erstellung von Publikationen: Unterschiedliche Studien belegen, dass sich mittels Database Publishing Zeit- und Kostenersparnisse von 30 bis 70 % realisieren lassen.
  • Mehr Publikationen sind möglich: Aufgrund des reduzierten Zeit- und Kostenaufwands lassen sich zusätzliche, zielgruppenspezifische Publikationen erstellen. Neue Printformate und Vertriebsunterlagen lassen sich ebenfalls schnell entwickeln. Es muss lediglich eine neue Layoutvorlage erstellt werden.
  • Höhere Qualität der Publikationen: Durch die automatische Datenübertragung in das Layoutprogramm wird die Fehlerquote reduziert.
  • Schnelle Aktualisierung von Publikationen: Sobald Aktualisierungen im PIM-System vorgenommen werden, können diese in den Publikationen mit wenigen Klicks übernommen werden.
  • Mehr Transparenz und Kontrolle: Im Produktionsprozess gibt es keinen Flaschenhals mehr. Aufgaben für die Datenverwaltung, für redaktionelle Arbeiten, für die Gestaltung von Layouts und für den visuellen Feinschiff lassen sich sinnvoll trennen und aufeinander abstimmen. Unternehmen sind in Ihrem Produktionsprozess unabhängiger und agiler zugleich.

Fazit:

Print wird auch weiterhin ein wertvolles Instrument in der Produktkommunikation sein. Es vermittelt Verbrauchern Emotionen und Glaubwürdigkeit, die durch eine rein digitale Präsenz nicht erreicht werden können. Um auf die unterschiedlichen Kunden- und Marktbedürfnisse reagieren zu können stehen Unternehmen vor der Herausforderung, Ihre Printmedien in verschiedenen Varianten anzubieten, was zu Verzögerungen und Ineffizienzen führen kann. Um diesen komplexen Produktionsprozess entgegenzuwirken, wird eine Automation mittels Database Publishing immer wichtiger. Wenn Sie praktische Einblicke gewinnen möchten, wie Sie Ihre Print-Publikationen auf Basis unseres PIM-Systems prodexa Cloud und dem Print-Management-Modul InBetween stärker automatisieren können, um agiler und schneller zu reagieren, dann besuchen Sie uns gerne auf dem InBetween Live Event 2022 in Stuttgart oder fordern Sie Ihre unverbindliche Online-Demo an.

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