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"PIM für KMU – worauf ist zu achten?"

Einführung: Professioneller Omnichannel Commerce ist längst nicht mehr eine Disziplin, die ausschließlich große Unternehmen und Konzerne betrifft. Der boomende Markt an digitalen Lösungsanbietern öffnet auch kleinen und mittelständischen Unternehmen die Türen zu einem zeitgemäßen Produktdaten-Management. Wir zeigen auf, wieso ein PIM-System auch für KMUs von Vorteil ist und worauf sie bei der Auswahl achten sollten.

Product Information Management wird als Softwarelösung für die zentrale Speicherung, Verwaltung und Verteilung von Produktdaten genutzt. Die erfolgreiche Integration einer PIM-Lösungen ist daher auch für kleine und mittelständische Unternehmen von Vorteil, die eine Omnichannel-Strategie verfolgen und ihre Produkte über Websites, Onlineshops, Marktplätze, und/oder am stationären Point of Sale vermarkten. In diesem Zusammenhang sind PIM-Systeme auch für Händler vorteilhaft, die Produktdaten von unterschiedlichen Händlern und Lieferanten verwalten und für die unterschiedlichen Ausgabekanäle im richtigen Format synchronisieren müssen.

Wie unterstützt PIM kleine und mittelständische Unternehmen?

Lange Zeit konnten sich viele kleine und mittelständische Unternehmen den „Luxus“ einer PIM-Lösung nicht leisten. Neben den höheren Kosten für den Erwerb einer solchen Softwarelösung nahm auch die Integration in die bestehende IT-Infrastruktur viel Zeit in Anspruch.

„MarketsandMarkets estimates the global PIM market size is expected to grow from USD 9.0 billion in 2020 to USD 16.0 billion by 2025, at a Compound Annual Growth Rate (CAGR) of 12.2% the forecast period. The major factors driving the growth of the PIM industry include rising demand for PIM solution from flourishing eCommerce industry and increasing need to offering enhanced customer services.“

Quelle: MarketsAndMarkets, Global Forecast for PIM, 2021

Im heutigen, digitalen Zeitalter, geprägt von zahlreichen digitalen Customer Touchpoints, führen selbst kleine Hersteller und Händler Tausende von Artikeln in ihrem Sortiment, welche sich manuell kaum verwalten lassen. Die gute Nachricht: Der boomende Markt für digitale Lösungen ermöglicht Unternehmen jeder Größe und jeder Branche, von den Vorteilen eines PIM-Systems zu profitieren, wodurch sich sämtliche Disziplinen im Omnichannel Commerce nachhaltig optimieren lassen:

 

  • Zentralisierte Produktinformationen
  • Optimale Ausgabe von hochqualitativen Produktinformationen über mehrere Kanäle
  • Einheitlicher Informationsaustausch mit Lieferanten, Händlern und weiteren Interessensgruppen
  • Effizientere Arbeitsabläufe und mehr Produktivität für Teams in der gesamten Prozesskette

From the start of this decade, there are around 2.1 billion global digital buyers and the trend continues to be going sturdy in 2022

Quelle: Statista, Number of Digital Buyers Worldwide, 2021

Was ist bei der Auswahl von PIM-Software zu beachten?

Über 27% der Weltbevölkerung kauft regelmäßig digital ein. Gleichzeitig sind digitale und mobile Wallets im Jahr 2020 mit einem Anteil von 45% der weltweit genutzten Zahlungsoptionen im E-Commerce der beliebteste Zahlungsweg. Dies sind nur einige Kennzahlen, die das rasante Wachstum von Onlineshops, Marktplätzen und weitere digitalen Marketing- und Vertriebsplattformen unterstreichen. 

 

Für Unternehmen bedeutet dieses Wachstum mehr Dynamik und Verantwortung. Gerade KMUs, die Ihre Position am Markt festigen und nicht abgehängt werden möchten, müssen mit den stetigen Veränderungen und Entwicklungen ihrer Branchen Schritt halten. Der PIM-Markt entwickelt sich jedoch zunehmend global, sodass eine schier endlose Anzahl an PIM-Anbietern mit entsprechender Software zur Auswahl steht. Es ist somit sehr schwierig geworden die für das eigene Unternehmen die optimale PIM-Lösung zu finden. Bevor jedoch eine finale Entscheidung fällt, sollte klar definiert werden, über welche essenziellen Funktionen eine PIM-Lösung verfügen muss:

 

  • Benutzerfreundlichkeit: Der Wechsel von veralteten Excel-Tabellen hin zu einer modernen Cloud-Software sollte interne und externe Prozesse vereinfachen. Die PIM-Software sollte sich daher nahtlos in bestehende IT-Systeme (z.B. ERP, CRM, MAM) integrieren und für ein effizientes Management von Produktdaten einfach nutzen lassen. Sie sollte hierfür über eine intuitive Benutzeroberfläche mit übersichtlicher Navigation verfügen.

 

  • Schnellere Erfassung von Produktdaten: Passgenaue PIM-Systeme erlauben eine technisch reibungslose Erfassung und Speicherung von Produktdaten aus unterschiedlichsten Datenquellen an einem zentralen Ort (Single Source of Truth). Dieser Ansatz ermöglicht es, digitale Assets, wie Bilder, Videos oder auch Kataloge, zentral zu verwalten. 

 

  • Content-Syndikation: Ein wesentlicher Vorteil von PIM-Systemen ist die Ausgabe von einheitlichen und vollständigen Produktinformationen an mehrere unterschiedliche Ausgabekanäle, was die Voraussetzung für eine nahtlose Multichannel-Kommunikation ist. Es ist daher besonders darauf zu achten, wie die Software dem Unternehmen bei der Ausführung von simultan verfolgten Ausgabestrategien dienen kann.

 

  • Kosten: Der Kostenfaktor ist ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl des richtigen PIM-Anbieters. Abhängig vom Funktionsumfang, dem Lizenzmodell (On-Premises vs. SaaS) und der User-Anzahl, liegen die marktüblichen Preise für eine PIM-Lösung zwischen 500 und 5.000€ pro Monat (Quelle: Capterra und G2). Und auch wenn jede einzelne PIM-Lösung mit sehr individuellen Zusatzfunktionen wirbt, so bleibt der eigentliche Zweck stets derselbe. Eine kostenintensivere Software ist daher nicht automatisch das bessere Produkt. Ein optimales PIM-System liefert alle wichtigen Basisfunktionen bei gleichzeitig angemessener Preisgestaltung. Zahlen Sie nur für Funktionen, die Sie für Ihren Business Case auch wirklich benötigen. Referenzberichte aus Ihrer Brache sind eine gute Quelle, um eine Idee zu bekommen, welche Funktionen für Sie relevant sind. Stellen Sie auch sicher, dass Ihr ausgewähltes Lizenzmodell mit Ihren Wachstumsplänen skaliert. 


Kundensupport: Bei der Integration und Anwendung von PIM-Software treten oftmals zu Anfang kleinere Schwierigkeiten auf. Unabhängig von der Größe des Unternehmens kann es eine Zeit lang dauern bis die Bedienung der Software zur Routine wird. Wichtig in solchen Phasen sind nicht nur regelmäßige Produkt-Updates, sondern auch ein kontinuierlicher Anwendersupport, der bei allen relevanten Abläufen eine Stütze für das Unternehmen darstellt. Stellen Sie daher sicher, dass Service- und Support-Leistungen über einen Wartungsvertrag abgegolten sind.

Fazit

Kleine und mittelständische Unternehmen tätigen ihre Investitionen für den eigenen Onlinehandel mit Bedacht. Die Entwicklungen am Markt zeigen, dass PIM für zukunfts- und wettbewerbsfähige Unternehmen, die Ihren Umsatz steigern möchten, unerlässlich wird. Eine Entscheidung zu treffen, welches PIM-System alle relevanten Kriterien erfüllt und zur Dynamik des eigenen Unternehmens passt, bleibt jedoch eine Herausforderung. Mit der Cloud-Lösung von prodexa sind auch KMU in der Lage, unvergessliche Produkterlebnisse für Ihre Kunden zu schaffen und ehrgeizige Unternehmensziele zu erreichen. 

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