News & Blog

"5 Tipps für ein optimiertes Daten- und Bestandsmanagement"

Einführung: Erfahren Sie, wie ein PIM-System dazu beiträgt, ein kanalübergreifendes Bestell- und Bestandsmanagement sicherzustellen, damit selbst komplexer Multichannel-eCommerce einfach und übersichtlich bleibt.

Für Produktverantwortliche sind datenbezogene Aufgaben im Bestandsmanagement eine sehr zeitintensive Herausforderung. Erfolgt die Verarbeitung dieser Daten manuell und über mehrere Kanäle, bedeutet das einen enormen Zeitaufwand, der enorm hohe Kosten nach sich ziehen kann. Dabei ist der Lagerbestand einer der wichtigsten Bestandteile jeder Lieferkette, denn nach dem Verkaufsprozess wird er zum Umsatz.

„A McKinsey study reports that, on average, companies lose 33% of after-tax profit when they ship products six months late, as compared with losses of 3.5% when they overspend 50% on product development.“

Quelle: Harvard Business Review, „Tracking Product Teams”

Im heutigen Marktumfeld ändern sich die Ansprüche und Anforderungen der Kunden ständig. Wenn Brand Manager im Wettbewerb auch künftig bestehen wollen, sollten sie in der Lage sein, schnell auf diese Veränderungen zu reagieren. Zwei Aspekte sind dabei zentral: Einerseits ein optimiertes Produktlisting. Produkte müssen dabei strategisch so platziert werden, dass organische Verkäufe steigen und gleichzeitig Kosten für Werbeanzeigen sinken. Andererseits steht eine effiziente Verwaltung der Lagerbestände im Fokus. Denn wenn sich diese Bestände nicht mehr bewegen, können sie als „tote Bestände“ enden, die mit hohen Kosten verbunden sind. Gerade durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie hat dieser Aspekt noch einmal deutlich an Bedeutung gewonnen:

„In a 2020 survey, roughly one-fifth of respondents on behalf of businesses revealed that they plan to have more inventory in the aftermath of the coronavirus (COVID-19) pandemic. During that survey, some 27 percent of surveyed people stated that they will keep inventory levels the same but make adjustments to the supply chain network.“

Quelle: Statista, „Inventory Approaches after COVID19

Die Folgen mangelhafter Datenqualität

Einer der Hauptgründe für die schlechte Datenqualität in Unternehmen ist, dass diese oftmals nicht in der Lage sind, den korrekten Bestandsfluss aufrechtzuerhalten. Unternehmen, die Excel-Tabellen verwenden und den Bestand manuell erfassen, weisen häufig hohe Fehlerquellen in der Datenverwaltung auf. Dazu gehören zum Beispiel unvollständige und veraltete Informationen, Dubletten und die doppelte Datenpflege durch Datensilos. Ohne eine funktionierende und solide Verwaltungssoftware ist es daher praktisch unmöglich, Lieferketten, Lagerhäuser, Hersteller usw. langfristig und umfassend im Blick zu behalten. Diese Bedingungen führen oft zum Kontrollverlust über die Entwicklung des Lagerbestandes. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen kann es schwierig werden, eine immer weiterwachsende Menge an Produktinformationen effizient zu verwalten und neue Einträge für jeden einzelnen Vertriebskanal zu erstellen. Hier bietet sich Product Information Management (PIM) als ideale Lösung an, um Produkte schneller und einfacher zu verwalten und auf dem Markt zu platzieren.

5 Schritte für ein effizientes Bestands- und Datenmanagement

 1. Die Anforderungen der Vertriebskanäle kennen: Unabhängig davon, auf welchem Kanal Sie verkaufen, hat jeder von ihnen seine spezifischen inhaltlichen und visuellen Anforderungen. Ein ansprechender Inhalt und eine hohe Sichtbarkeit, die den Verkauf über Amazon fördern, sind möglicherweise nicht ausreichend, um auch auf Plattformen wie eBay oder Google Shopping wahrgenommen zu werden. Denn die Plattformen folgen sehr unterschiedlichen Algorithmen, die bestimmte Informationen unterschiedlich priorisieren. Wenn Brand Manager höhere Rankings mit einem optimierten Produktlisting anstreben, sollten sie verschiedene Angebote erstellen, die auf jeden angesteuerten Kanal exakt zugeschnitten sind und dabei auch saisonale Verkaufsfaktoren beachten, um unverkäufliche Bestände zu vermeiden. Dabei gilt es Marktveränderungen mithilfe von Marktforschung und -analyse fortlaufend im Blick zu behalten. 

2. Sich auf die Kerninformationen konzentrieren und visuelle Inhalte optimieren: Zu den wichtigsten Aspekten bei der Auflistung eines Produkts gehört es, die Aufmerksamkeit der Kunden unmittelbar auf die Kerninformationen des Produktangebots zu lenken. Dabei sind Bilder, Videos sowie spezifische Produktbeschreibungen essentiell, um einen bleibenden Eindruck vom Produkt zu vermitteln und so die Relevanz für die Kaufentscheidung zu steigern. Imposante Produktbilder haben dabei als Schlüsselfaktor einen erheblichen Einfluss auf das Kaufverhalten des Kunden. 
„According to a survey, digital shoppers expect an average of about six images and three videos when looking at a product on Amazon or another retailer.“
Quelle: Salsify, „Product Experience Management Survey“
Jeder einzelne Vertriebskanal stellt unterschiedliche Anforderungen an das Format von Bildern und anderen visuellen Assets. Die simultane Ausgabe von solchen angepassten Daten im Multi-Channel-Vertrieb wird in der Regel durch ein integriertes DAM-System sichergestellt. Es vermeidet Medienbrüche und stellt eine konsistente Markenkommunikation über die gesamte Customer Journey sicher.

3. Keywords organisch integrieren: Um in den Suchmaschinenergebnissen eine hohe Platzierung zu erzielen und organischen Traffic auf die eigene Webseite bzw. den eigenen Onlineshop zu leiten, empfiehlt sich eine ausgiebige Keyword-Recherche. Eine gezielte Auswertung der Rechercheergebnisse nach Suchvolumina ermöglicht es, Produkttitel und -beschreibungen sowie visuelle Assets so präzise anzupassen, dass Sie durch die Suchmaschinen optimal ausgelesen werden. Das langfristige Ergebnis ist ein bedeutender Wettbewerbsvorteil in der Auffindbarkeit des eigenen Leistungsangebots gegenüber der Konkurrenz. Weitere Tipps, wie Sie mittels PIM-System Ihre E-Commerce-SEO verbessern können, erfahren Sie hier.

4. Den Content auf die Zielgruppe anpassen: Jede Plattform bzw. jeder Verkaufskanal spricht jeweils unterschiedliche Zielgruppen an. Brand Manager sind daher dazu angehalten, Ihre Produktpräsentation auf die sprachlichen und technischen Besonderheiten der jeweiligen Plattform anzupassen. Das funktioniert vor allem mit relevantem und zielgruppenspezifischem Inhalt, wie etwa Informationen über Farbauswahl, Größenangaben oder Beschreibungen. Zudem lässt sich über Echtzeitdaten und eine Verhaltensanalyse der jeweiligen Zielgruppe das eigene Produktangebot weiter anpassen. PIM verwaltet diese Daten automatisch und entlastet die Mitarbeiter, was die Produktivität steigert.„Nearly 70% of workers say the biggest opportunity of automation lies in reducing time wasted on repetitive work.“

Quelle: Smarthsheet, „How much time are you wasting on manual, repetitive tasks?“

5. Produktfilter anpassen: Konsistente Ergebnisse auf Marktplätzen und Vergleichsplattformen erfordern eine ausgearbeitete Taxonomie-Struktur für jeden einzelnen Vertriebskanal. Die Veröffentlichung von Inhalten sollte dementsprechend einem durchdachten Plan folgen, um Kunden die Möglichkeit zur präzisen Filterung des Produktangebots zu geben. Welche Produktfilter Kunden beim Online-Shopping heute voraussetzen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Der Multi-Channel-Vertrieb steht vor wichtigen Aufgaben, denn mangelhafte Datenqualität und ein entsprechend chaotisches Bestandsmanagement entwickeln sich für die meisten Unternehmen früher oder später zu einem großen Problem. Auf der Suche nach einer Lösung landen diese oft bei ERP- oder Bestandsverwaltungssystemen, die mit dem Ausmaß der Probleme allein nicht fertig werden. Um hochqualitative Produktdaten effizient bereitstellen zu können und lückenhafte Datensilos zu vermeiden, sollten Unternehmen PIM-Software in Betracht ziehen. Denn diese lässt sich nahtlos in die bestehende IT-Infrastruktur integrieren und kann jeden Aspekt der Lieferkette, der Herstellung, des Vertriebs, der Beschaffung und der Lagerhaltung von Produkten sowie der Kundenversandprozesse abdecken. 

 

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie PIM Ihnen hilft, Ihr Daten- und Bestandsmanagement zu fördern, ERP-Systeme zu ergänzen und Produktlistings zu optimieren, dann vereinbaren Sie gerne eine unverbindliche Online-Demo mit unseren Experten.

Weitere Beiträge:

Wie Digital Asset Management Ihr Video-Marketing revolutioniert

Immer mehr Unternehmen setzen auf Videomarketing als Teil ihrer digitalen Marketingstrategie. Zurecht, wie sich zeigt. Doch wie lassen sich die zunehmenden Anforderungen an multimedialen Inhalten erfolgreich meistern? Und wie können die zunehmenden Datenmengen erfolgreich verwaltet werden?

Was ist der Return of Experience Werden Sie zum ROX-Star!

Was ist der Return of Experience? Werden Sie zum ROX-Star!

Neben dem ROI (Return of Investment), ist der ROX (Return of Experience) eine Kennzahl, die im E-Commerce eine große Rolle spielen sollte. Die Customer Experience entscheidet über Up- oder Cross-Selling und auch über die Bewertungen nach dem Kauf. Die direkte Verknüpfung zwischen der Kundenwahrnehmung, dem Kundenerlebnis und den tatsächlichen Verhaltensänderungen wird durch den ROX quantifiziert. Das Engagement der Mitarbeiter in den Serviceabteilungen der Unternehmen fließt ebenso in die Betrachtung des ROX ein. Ein PIM hilft dabei, die beste Datenqualität an allen Touchpoints zu liefern.

Mit einem PIM-System erfolgreich in die digitale Transformation 

Ein Product Information Management System (PIM) erleichtert die Digitalisierung von Produktdaten enorm und schafft Platz für andere Projekte. Eine gewagte These? Ja! Wir wissen, wie es wirklich geht und erklären in diesem Beitrag wie die Transformation gelingt.
Digitaler Wandel bedeutet, insbesondere für herstellende Unternehmen, den richtige Umgang mit Produktinformationen. Mit einem PIM-System werden Arbeitsabläufe vereinfacht und Informationen stehen zentral zur Verfügung.

Höhere Rankings mittels Product Listing Optimization

Wir alle wissen, dass SEO für den Erfolg eines Produkts unerlässlich ist. Aber auch die Product Listing Optimization (PLO) trägt maßgeblich zum Vermarktungserfolg eines Produkts bei. Sie ermöglicht es, den Produktinhalt an den Algorithmus der verschiedenen Kanäle anzupassen, um nachhaltig bessere Platzierungen zu erzielen.

Quick Commerce – der neue Trend für den Online-Handel

Nach E-Commerce kommt Q-Commerce. Bei Quick-Commerce (Q-Commerce) dreht sich alles um die Geschwindigkeit und darum, das beste Kundenerlebnis zu liefern. Und das innerhalb kürzester Zeit. Der Markt wächst rasant, momentan sind es hauptsächlich Lebensmittel, Medikamente sind jedoch das nächste Quick-Commerce-Segment.

Jetzt Vorteile live erleben

Lernen Sie prodexa Cloud für Ihre Branche in einer unverbindlichen und individuellen Produkttour kennen.

Download Whitepaper

prodexa Cloud für die Branche “Automobil und Fahrzeuge” – jetzt kostenlos runterladen.

GRATIS DOWNLOAD
prodexa Cloud im aktuellen Report (2022) von TGOA: Erfahren Sie im aktuellen Report von “The Group of Analysts”, wie prodexa Cloud im Branchenvergleich abschneidet.
Download Report

prodexa Cloud im Report von “The Group of Analysts” – jetzt kostenlos runterladen.

Download Whitepaper

prodexa Cloud “PIM mit Marktplatzfunktionen” – jetzt kostenlos runterladen.

Download Whitepaper

prodexa Cloud für den “Technischen Großhandel” – jetzt kostenlos runterladen.

Download Whitepaper

prodexa Cloud für die Branche “Werkzeuge und DIY” – jetzt kostenlos runterladen.

Download Whitepaper

prodexa Cloud für die Branche “Maschinenbau und Technik” – jetzt kostenlos runterladen.

Download Whitepaper

prodexa Cloud für die Branche “Baustoffe und SHK” – jetzt kostenlos runterladen.

Download Whitepaper

prodexa Cloud für die Branche “Handel und B2B” – jetzt kostenlos runterladen.

Download Whitepaper

prodexa Cloud für die Branche “Elektronik und Kabel” – jetzt kostenlos runterladen.